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Walter Kohl

Walter Kohl, Sohn von Helmut KohlUnternehmer, Bestseller-Autor, Coach für Lebensgestaltung

Walter Kohl, Jahrgang 1963, Historiker und Dipl. Volkswirt, BA (Harvard College) und MBA (INSEAD). Er lebte neun Jahre im Ausland, unter anderem in Frankreich und den USA, wo er als Financial Analyst bei der Investmentbank Morgan Stanley arbeitete. Zurück in Deutschland war er über zehn Jahre in leitender Position als Controlling-Verantwortlicher bei der Kaufhof Holding AG und der Metro AG tätig. Später dann war er Controlling-Leiter bei der Deutschen Vermögensberatung in Frankfurt. 2005 machte er sich mit seiner koreanischen Frau selbstständig mit einem Unternehmen der Automobilzulieferindustrie. Viele Jahre lang lebte Walter Kohl ein Leben im Schatten eines übermächtigen Namens – als Sohn von Altbundeskanzler Helmut Kohl. Walter Kohl erzählt in seinem vielbeachteten Buch „Leben oder gelebt werden“, das seit Anfang 2011 auf den vordersten Plätzen der Spiegel-Bestsellerliste steht, von seiner zeitweise schwierigen Kindheit und Jugend in einem Umfeld des Terrorismus und in einer Zeit voller ideologischer Auseinandersetzungen. Die Erfahrungen, die Walter Kohl beschreibt, sind nicht Ausdruck eines singulären Schicksals. Viele Menschen stehen an unterschiedlichen Punkten ihrer Biographie vor ähnlichen Herausforderungen. Besonders Top-Führungskräfte kennen diese Erfahrung: Auch sie leben in einem extremen Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, zwischen leben und gelebt werden, zwischen Eigenwahrnehmung und (ver)öffentlichtem Bild. Und gerade im Management neigt man dazu, die Machbarkeit der Dinge zu betonen, sie durch Vorstandsbeschlüsse herbeizuzwingen, sie auf Quartalsziele herunterzubrechen, sie durch Projektmanagement sicherzustellen. Aber nicht erst Ereignisse wie die Finanzkrise haben uns gezeigt, dass man auf manches schlichtweg keinen Einfluss hat. Auch „Macher“ müssen das Unabwendbare annehmen lernen. Eine große Herausforderung für das Ego. Mit dem Unabänderlichen, sagt Walter Kohl, muss man seinen Frieden machen, um den eigenen Weg gehen zu können. Man ist gefordert, sich nicht dauerhaft auf „äußere Umstände“ rauszureden, sondern in eine kritische Selbstreflexion zu gehen, ob das, was man tut, auch stimmig ist. Dazu gehört auch, mutig die Konsequenzen aus seiner Wahrnehmung zu ziehen. Sich seiner Werte bewusst zu sein und danach zu handeln, jenseits von äußeren Ansprüchen und Übergriffen. 

Walter Kohl sagt:
Ziel ist es, mehr zu leben und weniger gelebt zu werden.“


Wie willst Du leben?

Leben Gestalten durch Versöhnung und Sinn

Walter Kohl fordert uns auf, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Dazu bietet er konkrete Vorschläge und Impulse an. Unser gegenwärtiges Lebensgefühl wird sowohl von unserer Vergangenheit als auch von unserer Zukunft mitbestimmt. Durch Versöhnung können vergangene, schmerzhafte Erfahrungen in inneren Frieden und somit in neue Kraft gewandelt werden. Die Zukunft wird durch Sinn und persönlich akzeptierte Ziele in unser Leben integriert. Dieser gesamtheitliche Ansatz, der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart in Einklang bringt, macht uns zu Kapitänen unseres Lebens – ein Plädoyer für selbstbestimmte Lebensgestaltung! 


“Szenen von filmischer Dichte.”
(Focus)

 


 

Mehr Wissen – Veröffentlichungen:

Kohl_Leben_final.inddLeben was du fühlst – Von der Freiheit glücklich zu sein Der Weg der Versöhnung

Verlag: Scorpio; Auflage: 1 (30. Mai 2013)

Kurzbeschreibung:

Praxisbuch zum Bestseller “Leben oder gelebt werden”. Glücklich sein trotz schwieriger Lebensumstände. Endlich leben, statt gelebt zu werden. Ist das möglich? Walter Kohl zeigt Wege auf, wie wir uns mit der Kraft der Versöhnung von langjährigen Belastungen befreien und alten Schmerz in neue Energie umwandeln können. Er ist überzeugt: Wenn wir uns unseren schmerzlichen Gefühlen offen und ehrlich stellen, können wir belastende Erlebnisse innerlich heilen und neue Lebensabschnitte friedlich, eigenverantwortlich und in Freude gestalten. Kampf oder Flucht sind typische Reaktionsmuster, um mit belastenden persönlichen Erlebnissen umzugehen. Allerdings halten uns beide Strategien in der Regel in unserem Schmerz gefangen. Doch es gibt noch einen weiteren Ansatz: den Weg der Versöhnung. Walter Kohl war durch sein Leben als »Sohn vom Kohl« und den Freitod seiner Mutter selbst schweren emotionalen Herausforderungen ausgesetzt. Er weiß aus eigener Erfahrung: Versöhnung ist eine starke Quelle neuer innerer Kraft, die einen Menschen zu sich selbst führt und neues Denken, Fühlen und Handeln ermöglicht. Dazu müssen wir aber die Versöhnung in uns entdecken, zulassen und aktivieren. Im Praxisbuch zu seinem Bestseller “Leben oder gelebt werden” beschreibt er, wie wir lernen, uns unseren Gefühlen zu stellen und alte schmerzhafte Episoden der Vergangenheit in neue Lebenskraft zu verwandeln. Dazu schlägt er 5 konkrete Schritte auf dem Versöhnungsweg vor, seine Methode, um aus alten Kraftfressern neue Kraftquellen zu machen. Wir können aktiv und bewusst inneren Frieden mit unseren alten Schmerzen schließen und damit das Steuer unseres Lebens wieder selbst in die Hand nehmen.