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Prof. Dr. Martin Korte

Portrait_Korte

Hirnforscher & Lernexperte, Professur an der TU Braunschweig

Er ist Experte auf dem Gebiet der Erforschung der zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis und der Vorgänge des Vergessens. Professor Dr. Martin Korte dringt in das Forschungsfeld vor, welches die Faktoren, die das Lernen beeinflussen, untersucht: DAS LERNEN als eine unserer wichtigsten Fähigkeiten wird in Bezug auf die Aufmerksamkeit, die Gefühle und die Motivation strukturiert. Professor Dr. Martin Korte studierte in Münster, Tübingen und an den National Institutes of Health, USA, Biologie und arbeitete in seinem Fachgebiet – der Hirnforschung – an den Max-Planck-Instituten in Frankfurt a.M. und München, wo er sich 2001 im Bereich Neurobiologie habilitierte. 2004 profilierte er sich als einer der meistzitierten deutschen Nachwuchs-Neurobiologen. Führende Wissenschaftsmagazine publizierten seine bedeutsamen Arbeiten zu den Themen Gedächtnis, Vergessen, Erinnern. Das Schweizer Fernsehen, das ZDF, rtl, arte und andere Sendeanstalten gewannen ihn als Gast für Auftritte in wichtigen Wissenschaftsmagazinen. Als öffentlicher Redner gibt er sein Fachwissen nicht nur an Nachwuchs-Neurobiologen, sondern auch an Manager, an Schulleiter, an Lehrer und Eltern, an Politiker und in akademischen Kreisen weiter. Ausgezeichnet wurde Korte mit dem Karl-Heinz-Beckkurts-Preis für diese Lehrtätigkeiten. Als Mitglied des exklusiven EDANA setzt er sich für die Vermittlung der Neurowissenschaften in Europa ein. Außerdem ist er Fachgutachter der DFG und der EU (research council).

Prof. Dr. Martin Korte sagt: „Der Mensch entscheidet viel emotionaler und irrationaler als bisher angenommen.“

Erkenntnisse aus der Gehirnforschung
Sind wir fit für die Zukunft?

Lernen wie man denkt, lernt und vergisst – dies ist die unwissenschaftliche Zusammenfassung der Tätigkeitsbereiche von Herrn Prof. Dr. Martin Korte. Das Lernen als eine unserer wichtigsten Fähigkeiten wird in Bezug auf die Aufmerksamkeit, die Gefühle und die Motivation strukturiert. Der promovierte Hirnforscher gehört zu den meistzitierten deutschen Neurobiologen. Die Herausforderungen angesichts der digitalen Vernetzung und der Informations- und Reizüberflutung sind gewaltig. Prof. Korte vermittelt in seinen Vorträgen das Know-how um in einer Welt von Datenflut, Zuvielisation und Reisüberflutung zukunftsfähig zu sein.




 

Mehr Wissen – Veröffentlichungen:

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Jung im Kopf: Erstaunliche Einsichten der Gehirnforschung in das Älterwerden

Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 5 (9. Mai 2012)

Kurzbeschreibung:

Besser als Sie denken: Wie unser Gehirn wirklich altert

Altern, so der bekannte Hirnforscher und Lernexperte Martin Korte, ist keineswegs gleichbedeutend mit körperlichem und geistigem Verfall. Das mittlere und das höhere Alter sind vielmehr menschliche Entwicklungsphasen mit bestimmten Eigenheiten, Schwächen, aber auch besonderen Fähigkeiten und Stärken, die wir erkennen und nutzen sollten. Auf der Grundlage neuester Forschung stellt Korte die Alterungsprozesse des Gehirns dar. Er räumt mit dem Mythos auf, dass Denk- und Gedächtnisfähigkeiten im Alter vor allem schwinden, und zeigt, wie wir dem Älterwerden entschlossener begegnen können, und zwar frühzeitig: Denn Altern beginnt weder erst mit der Rente, noch verläuft es in starren, unveränderlichen Bahnen. So wirkt sich zum Beispiel auch die eigene Erwartungshaltung auf die geistige Leistungsfähigkeit im höheren Alter aus. Und das bedeutet: Wir können den Alterungsprozess unseres Gehirns beeinflussen.